Ich studiere an der "Fachhochschule Münster University of Applied Sciences" oder auch "MSA | Münster School of Architecture". Studienbeginn war für mich das Wintersemester 2002/2003. Demnach befinde ich mich in einer Unetlichengeschichte auf dem Weg zum "Bachelor of Arts in Architecture". Hier könnt ihr einwenig darüber erfahren warum ich mich immer noch um den Bacherlor bemühen werde und ich zeige euch einen Teil meiner bisherigen Studienprojekte.
Projekt 1 "Umnutzung Kohlespeicher Münster" Hacker.Studios

Im Sommersemester 2004 stand der erste Große Entwurf an. Die Aufgabenstellung sah vor den Kohlespeicher an Münsters Hafen umzunutzen. Betreut wurde der Entwurf von Professorin Julia Bolles-Wilson. Ausgearbeitet habe ich ihn zusammen mit Shaban Abrohom. Ich muss sagen, dass die Arbeit mit ihm sehr effizient war. Chapeau! Shabo.

Mit der Nutzungsentscheidung haben wir uns am Anfang ein wenig schwer getan. Über eine Sportzentrum bis hin zur „Amüsiermeile“ mit Hausinterner Bierbrauerei war einiges vertreten. Letzterer Einfall verschaffte Shabo und mir wenigstens einen Besuch in der Rolinck Brauerei in Steinfurt. (Umsonster Bierverzehr inklusive).

Die Tatsache, dass der Kohlespeicher in unmittelbarer nähe zu Münsters Hafen liegt, brachte uns einen Bezug zur weitläufigen Vernetzungen des Schiffverkehrs. Container werden über ein Globales Netzwerk von einem Ort zum anderen verfrachtet. Ähnlich ist es auch mit den Daten die durch Internetbenutzer über den ganzen Globus verteilt werden.

Ähnlich ist es auch mit den Daten die durch Internetbenutzer über den ganzen Globus verteilt werden. Die Aufrechterhaltung und Entwicklung solcher Datenströme ist oft absoluten Profis vorenthalten. Grade wenn es um Sicherheitslücken in so einem Netz geht ist oft mal Hackerwissen gefragt. Wobei der Begriffs des „Hacker“ mit Absicht in unserem Entwurf Platz findet, weil dieser Begriff entgegen der weitläufigen Meinung das Hacker böse sind, viel mehr etwas mit Kultur, Respekt, Kreativität und absolutem Fachwissen zu tun hat. Durch Recherchen vertiefte sich unsere Meinung das solche Freaks bei ihrer Arbeit oft in eigenen kleinen Welten leben. Durch eine regelrechte Abschottung zur Außenwelt erhöhen sie ihr Potenzial gleichzeitig aber auch Mysteriösität (schreibt man das so?). Mehr zum Thema Hacker kann man wie immer sehr gut bei Wikipedia finden.

Die Container bieten den Hackern die Möglichkeit sich in ihnen voll und ganz ihrer Arbeit zu widmen oder auch sich Aug in Aug mit Gleichgesinnte kurzschließen ohne ihre eigen Welt verlassen zu müssen.

In und zwischen den zwei Containerwänden haben die Benutzer die Möglichkeiten sich in Longebereichen zu entspanne oder sich von der Arbeit durch mehr oder weniger sportliche Aktivitäten abzulenken.

Für die Isolierung der Container haben wir Hartschaumplatten verwendet. Aus diesem Hartschaum und einer Kunststoffbeschichtung haben wir auch die Möbel konstruiert. Es gibt verschieden Formen von Möbeln die man beliebig mit einander kombinieren kann. Die Möbel sind leicht und flexibel einsetzbar. So haben die Hacker die Möglichkeit ihre Umgebung schnell ihrer aktuellen Situation anzupassen.

Abschließend bleibt zu sagen das wir bei der Recherche auf ein Interessantes Zitat gestoßen sind indem die Kunst des Hackens wie Folgt beschrieben wird. „Ein Hacker versucht auf verschiedenen Wegen, kompliziert oder auch weniger kompliziert, mit einem Toaster Kaffee zu kochen“. Schon eine bemerkenswerte Art zu arbeiten.
Ich sag nur Hauptsache schwarz ?!

Im Sommersemester 2005 habe ich meinen zweiten Entwurf gestartet. Wieder bei Professorin Julia Bolles-Wilson. Thema diese Entwurf war es eine Sauna für den Leonardo Campus zu entwickeln. Die Nutzung wurde schon vorgegeben, wir mussten also ”nur noch“ eine passenden Fleck auf dem Campus finden und mit der Entwerferei loslegen.

Nach einiger Überlegung habe ich mich für einen relative Grünen Fleck auf unserem Campus entschieden der zwar nicht außerhalb des Bewegungsradius der Studenten liegt aber schon relativ geschützt, nicht auf der Hauptverkehrsachse zu finden ist.
Ich wollte ein Saunakonzept entwickeln, dass keine geschlossenen Gebäudestruktur benötigt. Dem Saunaraum allein ist es vorbehalten sich zu schließen. In einem umlaufendem Korbgeflecht sorgt eine Bepflanzung, beispielsweise mit einem Weingewächs, für den späteren Sichtschutz von außen. So integriert sich die Sauna auch in die ihre umliegenden Natur. (Diese Integration hat mich kurzzeitig auf den Gedanken gebracht meinen Entwurf „SauNatur“ zu nennen?! …oh Gott, oh Gott!)
Einfache und direkte Formen bestimmen den Entwurf. Die zwei wichtigsten Materialien die für die Sauna Verwendung finden sind Beton und Holz. Holzstege verbindet alle Stationen die ich durchlaufen muss um die Sauna nutzen zu können. Jedes Mal wenn der Steg verlassen wird findet etwas statt wie Ruhen, Duschen, Aufenthalt ect.
Alle diese Stationen finden in offenen bzw. umhüllten Räumen statt. Dadurch werden Empfindungen wie Wärme und Kälte durch Einflüsse wie Wind, Regen oder Sonnenschein unterstützt.
Extreme Bedingungen sind bei einem Saunagang erwünscht. Bei diesem Entwurf vielleicht unumgänglich.
Abschließend bleibt zu sagen, das die Tour durch meine Naturbezogenen Sauna nun beendet ist. Ich bin immer noch nicht über mein geistiges Blackout hinweg gekommen. …SauNatur…man man man.
Landschaftsplanung "Was ich von der Landschaftsplanung erwarte"

(oder wie es zu Erwin dem Landschaf kam)

Landschaftsplanung
Land schafft Planung
schafft Land Planung
Planlandschaft
plane Landschaft
plan ne Landschaft
plan nen Landschaft
Planungslandschaft
Ahnungslandschaft
Ahnenlandschaft
erahn ne Landschaft
er an der Landschaft
sie an der Landschaft
wir in der Landschaft
Wirr in der Landschaft
Verwirrende Landschaft
Wer wird ne Landschaft
Wer wird nen Landschaf
Eher wie nen Landschaf
Erwin das Landschaf